Arbeitslosenquote von Frauen und Männern nach Kreisen
Prozentualer Anteil von Arbeitslosen an den zivilen Erwerbspersonen, differenziert nach Geschlecht
Arbeitslos ist, wer keine Beschäftigung hat (weniger als 15 Wochenstunden), eine versicherungspflichtige, mindestens 15 Stunden wöchentlich umfassende Beschäftigung sucht, dem Arbeitsmarkt zur Verfügung steht und bei einer Agentur für Arbeit oder einem Jobcenter arbeitslos gemeldet ist, unabhängig von einem Leistungsbezug. Zu den zivilen Erwerbspersonen zählen Arbeitslose, sozialversicherungspflichtig Beschäftigte (einschließlich Auszubildende), geringfügig Beschäftigte, Personen in Arbeitsgelegenheiten (Mehraufwandsvariante), Beamtinnen und Beamte (ohne Soldatinnen und Soldaten), Grenzpendlerinnen und Grenzpendler, Selbstständige und mithelfende Familienangehörige. Zur Ermittlung der Zahlen zu den zivilen Erwerbspersonen wird auf verschiedene Statistiken (Beschäftigungsstatistik, Arbeitslosen- und Förderstatistik, Personalstandsstatistik, Mikrozensus und Grenzgängerstatistik) zurückgegriffen. Die geschlechtsspezifischen Unterschiede können nicht unmittelbar als Unterschiede in den Arbeitsmarktchancen interpretiert werden, da nicht erwerbstätige Frauen mit Erwerbswunsch sich häufiger als Männer vom Arbeitsmarkt zurückziehen, das heißt, sich nicht arbeitslos melden und dementsprechend nicht in der Arbeitslosenstatistik erfasst werden. Die Daten zur Arbeitslosigkeit speisen sich aus dem IT-Fachverfahren der Bundesagentur für Arbeit (BA), aus als plausibel bewerteten Datenlieferungen zugelassener kommunaler Träger und – sofern keine plausiblen Daten geliefert wurden – aus ergänzenden Schätzungen der BA. Die Berichtszeiträume beziehen sich auf Jahresergebnisse.
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